Gedenken – Erinnern – Mahnen
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Im Frauen KZ Ravensbrück, dem benachbarten Männer KZ und Jugend KZ Uckermark und in vielen Außenlagern wurden während der NS Zeit Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern und aus Deutschland zu Arbeiten unter unmenschlichen Bedingungen gezwungen. Zu Tausenden wurden sie gedemütigt, gequält und gefoltert.
Sie wurden zu medizinischen Versuchen mit meist tödlichen Folgen missbraucht, zu Kriegsende durch Gas und Giftinjektionen ermordet oder in Todes- und Vernichtungslager deportiert.
Es bleibt die Verpflichtung, der Opfer zu gedenken und an ihr Leid zu erinnern. Es ist unsere Aufgabe, immer wieder zu mahnen und die Verharmlosung und Leugnung der NS-Verbrechen und die Verherrlichung der Täter nicht zu dulden. Wir bekämpfen Rassismus und Fremdenhass und die menschenverachtenden Ideologie der Neonazis.

Das größte Frauenkonzentrationslager im Machtbereich des NS-Staates wurde 1939 in Ravensbrück errichtet, erweitert 1941 durch ein kleineres "Männerlager“ und 1942 durch das "Jugendschutzlager Uckermark“. Frauen, die sich dem System widersetzten oder zu Gruppen gehörten, die aktiven Widerstand leisteten oder die zu den geächteten und diskriminierten Teilen der Bevölkerung gehörten, wurden hier inhaftiert, zunächst waren es Frauen aus Deutschland, dann mehr und mehr Frauen aus den besetzten Ländern. In den Werkstätten und Produktionsanlagen in und außerhalb des KZ mussten sie unter erniedrigenden und unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten.
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