Helfen - "Haus Hoffnung"

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Gemeinsam mit befreundeten Gruppen und Vereinen aus Berlin, Hamburg, Neubrandenburg und Potsdam unterstützt unser Förderverein den "Invalidenverein für ehemalige KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter e.V.“ in Simferopol. Diese Menschen leben dort oft unter elenden Verhältnissen und sind durch Alter und Krankheit mehr und mehr auf Betreuung und fremde Hilfe angewiesen.

Herzliche Begrüßung im 'Haus Hoffnung'
Der "Invalidenverein ehemaliger KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter e.V.“ (Simferopol-Krim/Ukraine) besteht aus 160 Mitgliedern:, deren Mitglieder größtenteils 75 Jahre oder älter sind. 13 Mitglieder sind nicht mehr imstande, selber zu gehen, 50 Mitglieder können sich nur innerhalb ihrer Wohnung selbständig bewegen. Die Vereinsmitglieder sind ehemalige KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter, die im II. Weltkrieg - oft noch als Minderjährige – nach Deutschland verschleppt wurden.

Nach ihrer Befreiung wurden sie oft erneut verfolgt und haben auch heute von ihrer Regierung keine besondere Unterstützung zu erwarten. Angemessen entschädigt für das ihnen zugefügte Unrecht wurden sie nie; bei einigen Entschädigungsanträgen konnte unser Verein helfen. Sie leben oft in erbärmlichen Verhältnissen, manchmal von weniger als 50 € im Monat. Viele von ihnen bedürfen der ständigen Pflege und Betreuung, es herrscht Mangel an allem, besonders an Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln.