Kontakte schaffen
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Wir führen Begegnungen und eigene Veranstaltungen mit ehemaligen „Ravensbrückerinnen“ und deren Angehörigen durch und gehen mit ihnen in Schulen. Persönliche Bekanntschaften und Freundschaften haben sich entwickelt und wir möchten Kontakte zu weiteren Gruppen und gerade auch zu jüngeren Menschen schaffen. Den nachfolgenden Generationen obliegt es, den Opfern und Überlebenden weiterhin einen „Namen“ und eine „Stimme“ zu geben.
Wir arbeiten mit der „Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück“ zusammen, an deren Veranstaltungen wir teilnehmen und an deren Aktivitäten wir uns beteiligen. An erster Stelle aber stehen für uns Kontakte mit ehemaligen Ravensbrückerinnen und ihren Angehörigen – hierüber wurde bereits ausführlich unter den Themenkreisen "Gedenken – Erinnern – Mahnen“ und "Helfen - Haus Hoffnung“ (Simferopol/Ukraine) berichtet.

Besonders wichtig ist für uns die Zusammenarbeit mit Schulen. Verschiedene Projekte wurden bisher verwirklicht, u. a. das Projekt „Tastbare Modelle“ für Blinde und Sehbehinderte und das Filmprojekt mit der „Waidak Media e. V. „Das KZ von nebenan“ , wo in Gesprächen mit Ortsansässigen versucht wird, das damalige Geschehen im KZ mit seiner heutigen Wahrnehmung zu verbinden.
Durch gemeinsames Nachdenken, Reden und Arbeiten schlagen Jugendliche so eine Brücke zwischen den Generationen und erfahren etwas über die damalige Zeit und die Ursachen und Auswirkungen des Nationalsozialismus in ihrer Heimat. Sie lernen, dass Unterdrückung, Gewalt und Terrorherrschaft, egal wo und unter welchem Namen, niemals Probleme lösen können, sondern das Problem selbst sind, das kritisch und entschlossen anzugehen ist.
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